Paris (AFP) Kinder aus Raucher-Haushalten zeigen etwa doppelt so häufig Verhaltensstörungen wie Kinder nicht rauchender Eltern. Das ist das Ergebnis einer französischen Studie, die rund 5200 Grundschüler unter die Lupe genommen hat. Wie Studienleiterin Isabella Annesi-Maesano vom französischen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) am Dienstag sagte, zeigten diejenigen Kinder, die bereits während der Schwangerschaft oder während der ersten Monate nach der Geburt Tabakrauch ausgesetzt waren, eine große Bandbreite an auffälligen Verhaltensmustern von Aggression und Ungehorsam über verstärktes Lügen und Betrügen.