Havanna (AFP) Nach dem Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc-Guerilla haben die Konfliktparteien ihre Gespräche am Freitag in Havanna fortgesetzt. Der Farc-Delegationsleiter Iván Márquez sprach im Zusammenhang mit dem bisherigen Verhandlungsstand von einem "Justizmodell", das "unvergleichlich detaillierter und fortschrittlicher" sei als andere in der Welt. Die Regierungsdelegation dämpfte diesen Optimismus und verwies darauf, dass das entsprechende Dokument noch nicht abgeschlossen sei und es darüber weitere Diskussionen mit den Anwälten beider Seiten gebe.