Ankara (AFP) Zwei Tage nach dem Anschlag in Ankara mit fast hundert Toten hat die türkische Regierung die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zum Hauptverdächtigen erklärt. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu versicherte am Montag vor dem Hintergrund zunehmender politischer Spannungen außerdem, dass die Parlamentswahl wie geplant am 1. November stattfinden solle. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist am Sonntag zu politischen Gesprächen nach Ankara.