Washington (AFP) Die US-Tageszeitung "Washington Post" hat die Verurteilung ihres Korrespondenten Jason Rezaian wegen Spionage im Iran kritisiert. Das Urteil, dessen Inhalt offiziell bislang nicht bekannt ist, sei Ausdruck einer "hanebüchenen Ungerechtigkeit", erklärte die Zeitung am Montag. Zugleich kündigte das Blatt an, gemeinsam mit Rezaians Familie juristisch gegen die Entscheidung vorzugehen. Der Journalist sei "unschuldig", seine Verurteilung "unverschämt".