Berlin (AFP) Das in der vergangenen Woche vom Kabinett beschlossene Gesetz, wonach neue große Stromleitungen vorrangig unter der Erde verlegt werden sollen, führt nach Einschätzung von Netzbetreiber Tennet zu jahrelangen Verzögerungen. Durch die gesetzliche Änderung müsse der laufende Planungsprozess vollständig neu aufgesetzt werden; das führe zur zeitlichen Verzögerung von drei Jahren, heißt es in der Stellungnahme von Tennet für die Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestags am Mittwoch, aus der am Dienstag auch das "Handelsblatt" zitierte.