Brüssel (dpa) - Die Niederlande und Luxemburg haben multinationalen Konzernen illegale Steuervorteile gewährt - das hat die EU-Kommission entschieden. Die Kaffeehauskette Starbucks in den Niederlanden und eine Finanztochter von Fiat in Luxemburg müssen nun jeweils 20 bis 30 Millionen Euro nachzahlen. Die genaue Höhe der fälligen Nachforderung steht noch nicht fest. Die EU-Kommission sagt, die beiden Länder hätten Steuvorteile gewährt, die andere Unternehmen benachtteiligten.