Brüssel (AFP) Der italienische Autobauer Fiat und der US-Kaffeehauskonzern Starbucks müssen wegen illegaler Steuerdeals in Europa jeweils bis zu 30 Millionen Euro nachzahlen. "Alle Unternehmen, kleine wie große, multinational oder auch nicht, müssen ihren gerechten Anteil an den Steuern zahlen", erklärte die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel. Die EU-Kommission sieht es als erweisen an, dass Luxemburg der Finanzierungsgesellschaft von Fiat und die Niederlande der Kaffeerösterei der Starbucks-Gruppe selektive Steuervorteile gewährt haben.