Austin (SID) - Der Große Preis der USA steigt am Sonntag zum vierten Mal in Serie im texanischen Austin. Der Sport-Informations-Dienst (SID) hat alles Wissenswerte zum Rennen auf dem Circuit of the Americas zusammengestellt.

KURVE: Die Strecke ähnelt einer Achterbahnfahrt - es geht hoch und runter. Besonders die Anfahrt zur ersten Kurve ist spektakulär. Die Fahrer rasen in höchstem Tempo auf eine 41 Meter hohe "Wand" zu. "Wenn man über die Ziellinie fährt, sieht man auf dem Weg zur ersten Kurve nur diesen riesigen Hügel vor sich. Beim Anbremsen kann man den Scheitelpunkt hinter dem Reifen gar nicht sehen", sagt Mercedes-Pilot Lewis Hamilton.

EINSAM: Hamilton und Ferrari-Star Sebastian Vettel sind die einzigen Fahrer des aktuellen Jahrgangs, die schon einmal in den USA gewonnen haben. Hamilton gewann 2007 in Indianapolis und 2012 sowie 2014 in Austin. Vettel holte sich 2013 den Sieg auf dem Circuit of the Americas. Doch niemand gewann so häufig in den USA wie Rekordweltmeister Michael Schumacher - fünf Mal.

JUBILÄUM: Der Traditionsrennstall Sauber bestreitet in Austin seinen 400. Grand Prix. Erstmals waren die Schweizer am 14. März 1993 in Südafrika am Start. Seitdem holte Sauber einen Sieg, 26 Podestplätze, eine Pole, fünf schnellste Rennrunden und 808 Punkte.

RASANT: Zwar gibt es keinen offiziellen Weltrekord, aber ein Boxenstopp von Mark Webber (Red Bull) 2013 in Austin gilt als der schnellste der Geschichte. Der Australier wurde damals von seiner Crew in nur 1,923 Sekunden abgefertigt.

DURSTSTRECKE: Die PS-Fans der USA müssen weiter auf einen Sieg eines Landsmanns bei ihrem Heimrennen warten. Noch nie konnte ein Amerikaner den eigenen Grand Prix gewinnen. Ex-Weltmeister Mario Andretti fuhr 1977 als Zweiter das beste Ergebnis ein. Der Kalifornier Alexander Rossi hat in seinem unterlegenen Manor in diesem Jahr keine Chance auf eine vordere Platzierung.