Berlin (AFP) Vor dem EU-Sondergipfel am Sonntag in Brüssel hat Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker den Druck auf die Balkanstaaten erhöht, um deren "Politik des Durchleitens" in der Flüchtlingskrise zu beenden. "Die Staaten entlang der West-Balkan-Route müssen geordnete Verfahren und Verhältnisse gewährleisten", sagte Juncker der "Bild am Sonntag". Die EU-Kommission erwarte, "dass sich alle an die geltenden Spielregeln halten, wenn wir Schengen nicht infragestellen wollen".