Leverkusen (SID) - Für Admir Mehmedi gab es kein Halten mehr. Nachdem der Schweizer Fußball-Nationalspieler den 4:3-Siegtreffer für Bayer Leverkusen im Krimi gegen den VfB Stuttgart in der 89. Minute erzielt hatte, zog er ganz schnell das Trikot aus und lief mit blanker Brust freudestrahlend zu den Fans, um sich feiern zu lassen. 

Der 24-Jährige war der Matchwinner für den Werksklub in einem verrückten Bundesliga-Spiel, denn Bayer hatte 0:2 und 1:3 gegen den VfB zurückgelegen. Wie schon vier Tage zuvor gegen den AS Rom in der Champions League (4:4) wurde ein klarer Rückstand wettgemacht. Und wie gegen die Roma war Mehmedi erneut der Schütze des letzten Bayer-Tores. "Ich hatte schon ein gutes Gefühl, dass der Ball reingeht", berichtete der Ex-Freiburger über seinen Siegtreffer gegen die Schwaben.

Trotz des klaren Rückstandes  "haben wir immer an uns geglaubt", betonte Mehmedi, der diesmal in der Anfangsformation von Bayer gestanden hatte. Auch beim letzten Bundesligasieg (3:0 in Bremen) war dies der Fall gewesen. Mehmedi sammelte somit weitere Argumente, damit Trainer Roger Schmidt auch künftig auf den vielseitigen Offensivmann von Beginn an setzen wird.