Havanna (AFP) In den zähen Friedensverhandlungen zwischen der Farc-Guerilla und der kolumbianischen Regierung ist am Dienstag eines der schwierigsten Kapitel abgeschlossen worden: Die Chefunterhändler beider Seiten unterzeichneten ein Abkommen, in dem die Wiedergutmachung für die Opfer und die Strafverfolgung der Täter geregelt wird. Regierung und Farc würden ein "integrales System" aufbauen, das für "Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und Nichtwiederholung der Gewalt" sorge, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.