München (AFP) Auch Empfänger von Sozialhilfe oder Hartz IV müssen weiterhin Krankheitskosten wie etwa Rezeptgebühren oder andere Zuzahlungen im Rahmen des Zumutbaren selbst tragen und können sie nicht bei der Einkommensteuer geltend machen. Praxis- und Rezeptgebühren, die nicht von Krankenversicherungen übernommen werden, gehören nicht zum verfassungsrechtlich zu achtenden Existenzminimum, entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in zwei am Mittwoch in München veröffentlichten Urteilen. (Az. VI R 32/13 und VI R 33/13)