Paris (AFP) Sechs Monate nach einem Anschlag in der Nähe von Lyon, bei dem er seinen Chef enthauptete und in einem Hangar voller Gasflaschen eine Explosion verursachte, hat der mutmaßlich islamistisch motivierte Attentäter im Gefängnis Suizid begangen. Der 35-jährige Yassin Salhi habe sich am Dienstagabend im Gefängnis Fleury-Mérogis bei Paris mit einem Stromkabel erhängt, hieß es am Mittwoch von Seiten der französischen Justizvollzugsbehörden. Aus der Sicht der Ermittler stand fest, dass Salhis Taten islamistisch motiviert waren, er selbst bestritt dies aber.