Frankfurt/Main (SID) - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) schickt bei den anstehenden Jugend-Winterspielen in Lillehammer (12. bis 21. Februar) insgesamt 44 Nachwuchshoffnungen ins Rennen. Die zweiten Jugendspiele für die Wintersportarten beginnen symbolträchtig exakt 22 Jahre nach der Eröffnung der Olympischen Spiele in Lillehammer im Jahr 1994 am 12. Februar.

"Die Olympischen Jugendspiele sind für die Sportlerinnen und Sportler ein wichtiges Zwischenziel, um ihrem olympischen Traum ein Stück näher zu kommen", sagte der für den Leistungssport zuständige DOSB-Vizepräsident Ole Bischof anlässlich der Nominierung: "Hier können die Athleten wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihnen auf dem Weg zu den 'großen Spielen' weiterhelfen und sie noch mehr motivieren."

Dirk Schimmelpfennig, Deutschlands Chef de Mission, unterstrich den "ganzheitlichen Bildungsansatz der Jugendspiele" und betonte: "Wir werden auch dieses Mal nicht auf den Medaillenspiegel schauen." Nominiert wurde die deutsche Mannschaft durch den DOSB-Vorstand. Das Betreuerteam soll in Kürze bekannt gegeben werden.