Berlin (dpa) - Kampf gegen die Terrormiliz IS, Friedenssicherung in Mali, Flüchtlingshilfe im Inland: Kann die Bundeswehr ihre Aufgaben mit 177 000 Soldaten und mangelhafter Ausrüstung noch bewältigen? Eine Antwort auf diese Frage wird der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels in seinem Jahresbericht präsentieren. Bartels hatte bereits in einem dpa-Interview eine Vergrößerung der Bundeswehr auf mindestens 185 000 Soldaten gefordert. "In manchen Bereichen stößt man so langsam ans Limit", sagte er. Das Verteidigungsministerium prüft derzeit eine Aufstockung der Truppenstärke.