München (AFP) Die Notenbank-Präsidenten von Deutschland und Frankreich, Jens Weidmann und Francois Villeroy de Galhau, fordern eine tiefgreifende Reform der Währungsunion. In einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) plädieren sie unter anderem dafür, ein gemeinsames Finanzministerium für die Eurozone zu schaffen. Die Währungsunion stehe angesichts der hohen Defizite und wirtschaftlichen Ungleichgewichte unter ihren Mitgliedern "ganz eindeutig an einem Scheideweg". Am Dienstag tagt in Paris der Deutsch-Französische Wirtschafts- und Finanzministerrat.