Warschau (AFP) Der unter Spitzelverdacht stehende frühere polnische Präsident und Gewerkschaftschef Lech Walesa hat Einblick in die Dokumente genommen, die ihn belasten sollen. Das für die Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit Polens zuständige Institut für Nationales Gedenken (IPN) erklärte am Mittwoch, Walesa habe die "Dokumente zur Kollaboration des Agenten mit dem Pseudonym 'Bolek' gezeigt bekommen". Er habe aber deren "Authentizität zurückgewiesen".