Fayetteville (SID) - Der jamaikanische Sprinter Omar McLeod hat für ein Novum in der Leichtathletik gesorgt. Beim Meeting in Fayetteville/Arkansas lief der 21-Jährige die 100 m bei noch regulärem Rückenwind in 9,99 Sekunden. Damit ist McLeod der erste Läufer in der Historie, der sowohl die 10-Sekunden-Marke im Königssprint als auch mit einer Bestzeit von 12,97 Sekunden aus dem Vorjahr die 13-Sekunde-Grenze über 110 m Hürden geknackt hat.

Am nächsten war bislang der dreimalige Vizeweltmeister Terrence Trammell mit 10,04 und 12,95 Sekunden an die doppelte Schallmauer herangekommen. Nummer eins der Welt im olympischen Jahr über die 100 m ist der 60-m-Hürden-Hallenweltmeister damit aber nicht: Am Samstag egalisierte der Katarer Femi Ogunode in Gainesville/Florida in 9,91 Sekunden seinen Asienrekord.