Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei verteidigt. Man müsse auch mit Staaten politikfähig bleiben, die den Menschenrechten nicht die gleiche Bedeutung beimessen würden, sagte Gauck im Deutschlandfunk. Würde Deutschland nur mit den Staaten Umgang pflegen würden, die völlig auf seinem Level wären, würde ein Teil der Partner, die es auf der Welt habe als Handelspartner, als Gesprächspartner, als Vertragspartner, schlichtweg ausfallen, sagte der Bundespräsident.