Turin (SID) - Ferrari-Boss Sergio Marchionne hat die Leistungen seines Formel-1-Teams beim russischen Grand Prix in Sotschi kritisiert und schnelle Lösungen gefordert. "Es tut mir in der Seele weh, mitansehen zu müssen, wie Ferrari leidet. Das liegt nicht in unserer DNA", sagte Marchionne bei der Präsentation des neuen Fiat Tipo in Turin: "Wir müssen die Lücke zu Mercedes schließen."

Bei den ersten Saisonrennen seien trotz des großen Einsatzes aller Beteiligten etliche technische Mängel zutage getreten, diese müssten umgehend beseitigt werden. "Wir haben keine Entschuldigungen mehr", sagte der 63-Jährige, der von enttäuschten Erwartungen sprach: "Ich war an Ferrari zu Zeiten Michael Schumachers gewöhnt."