Berlin (dpa) - Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen unterstützt Pläne einer schärferen Führungsaufsicht für verurteilte Islamisten bis hin zur Einführung von Fußfesseln. "Ich kann mir vorstellen, dass beides in bestimmten Fällen helfen kann", sagte Maaßen in Berlin. Er glaube allerdings nicht, "dass die Fußfessel wirklich hilft, wenn jemand einen Selbstmordanschlag verüben will". Maaßen stellte sich hinter die Entscheidung der Bundesregierung, den Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, zum 1. Juli durch den Verwaltungsjuristen Bruno Kahl zu ersetzen.