Berlin (dpa) - Die Armut in Teilen Europas führt nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes zu mehr Einbrüchen in Deutschland. "Wir müssen das Armutsgefälle in Europa betrachten", sagte BKA-Chef Holger Münch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In Staaten wie Georgien sei die Arbeitslosigkeit hoch und seien die Einkommen gering. Also versuchten die Menschen auf andere Weise an Geld zu kommen. Die Polizei habe es zunehmend mit Einbrecherbanden zu tun, die für ihre Taten aus dem Ausland nach Deutschland kämen.