Berlin (dpa) - Eine Woche vor dem Referendum in Großbritannien über einen Austritt aus der EU hat EU-Parlamentsvizepräsident Alexander Graf Lambsdorff dem britischen Premierminister David Cameron Unglaubwürdigkeit vorgeworfen. Man könne nicht Jahre lang den obersten Europaskeptiker geben und anschließend Anführer einer Pro-Europa-Kampagne werden, sagte der FDP-Politiker der "Heilbronner Stimme". Camerons Werben für den Verbleib Großbritanniens in der EU sei natürlich nicht glaubwürdig, erklärte Lambsdorff.