Rostock (dpa) - Ein neu entwickeltes Netz könnte die Sorgen der Ostsee-Fischer ein wenig verringern. "Mit dem sogenannten Flexnetz ist es möglich, Beifänge schon unter Wasser zu verhindern", sagt der Chef des Rostocker Thünen-Instituts für Ostseefischerei, Christopher Zimmermann. Durch Öffnungen können die Tiere entweichen, auf die es die Fischer nicht abgesehen haben. Hintergrund ist das Anlandegebot: Es dürfen keine Fische mehr über Bord geworfen werden, sie werden alle auf die Fangquote angerechnet.