Luxemburg (dpa) - Die EU-Bevölkerung ist nach Schätzungen des europäischen Statistikamtes Eurostat im vergangenen Jahr auf über 510 Millionen Menschen gestiegen. Weil erstmals mehr EU-Bürger starben als geboren wurden, geht das Wachstum hauptsächlich auf die Einwanderung zurück, wie Eurostat in Luxemburg mitteilte. Bevölkerungsreichster EU-Staat bleibt Deutschland mit einem Zuwachs von 1,18 Prozent auf knapp 82,2 Millionen Einwohner. Damit lebten in der Bundesrepublik 16,1 Prozent der EU-Bürger.