Frankfurt/Main (SID) - Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann hat die Bestätigung der Aussperrung russischer Leichtathleten durch den Sportgerichtshof CAS begrüßt. Es sei "ein klares Signal an alle Beteiligten, dass hier die eindeutig definierten Grenzen inakzeptabel überschritten sind", wurde Hörmann in einem DOSB-Statement zitiert. Da der Beschluss des Weltverbandes IAAF vor Gericht standgehalten hat, herrsche "wertvolle Klarheit", an der sich andere Verbände orientieren könnten.

Nun sei mit Blick auf die Sommerspiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) das Internationale Olympische Komitee (IOC) um Präsident Thomas Bach am Zug. "Für das IOC ist damit die Grundlage geschaffen, um die von Thomas Bach angekündigten härtesten Sanktionen gegen dieses Betrugssystem auszusprechen", sagte Hörmann und betonte: "Denn wer gegen die gemeinsamen Spielregeln von Fairplay verstößt, gehört auf die Strafbank."

Das IOC will über einen möglichen Komplett-Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen bis Dienstag entscheiden.