Berlin (dpa) - Bundesjustizminister Heiko Maas hat nach dem Axt-Angriff eines 17-jährigen Flüchtlings bei Würzburg davor gewarnt, die deutsche Integrationspolitik voreilig infrage zu stellen. Es wäre ein großer Fehler, die Integration für komplett gescheitert zu erklären, sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung. Bildung und Sprache gehörten im Gegenteil zu den besten Mitteln gegen Radikalisierung. Die große Mehrheit der Terroristen, die Anschläge in Europa verübt haben, sei hier aufgewachsen, betonte Maas.