Köln (AFP) Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, hat sich für eine Fortsetzung der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara ausgesprochen, zugleich aber deutliche Kritik an den aktuellen Entwicklungen in der Türkei geübt. "Ich sehe nicht, dass es jetzt von Hilfe wäre, wenn wir einseitig der Türkei bedeuten würden, dass die Verhandlungen zu Ende sind", sagte Juncker laut am Donnerstag vorab veröffentlichten Auszügen in einem Interview mit dem ARD-"Europamagazin".