New York (dpa) - Deutschland fordert bei der Bewältigung der syrischen Flüchtlingskrise mehr internationale Solidarität ein. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller schlug während des UN-Flüchtlingsgipfels in New York vor, einen ständigen Flüchtlingsfonds einzurichten, um vom "Bettlerstatus" in der Krise wegzukommen. In diesen Fonds in Höhe von zehn Milliarden Euro sollten die Mitgliedstaaten je nach Leistungsfähigkeit und nach ihrer Bereitschaft, Menschen in Not aufzunehmen, einzahlen.