Kiel (dpa) - Im Fall des sogenannten Marzipan-Erpressers von Kiel hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Am frühen Morgen hat die Polizei "die Erpressungslage beendet", wie ein Polizeisprecher sagte. Die Ermittlungen gingen trotz der Festnahme weiter. Die Polizei riet weiter zu Vorsicht vor dem Schulbeginn. Zuvor waren an einer Kieler Schule vergiftete Marzipanherzen ausgelegt worden. Sie waren mit einer Substanz versetzt worden, die gesundheitliche Beschwerden auslösen kann. Der Erpresser hatte von der Handelskette Coop einen Millionenbetrag gefordert und weiteren Schulen gedroht.