Kinshasa (AFP) Bei den Protesten gegen die Regierung in der Demokratischen Republik Kongo haben Sicherheitskräfte nach Oppositionsangaben weitaus mehr Menschen getötet als von den Behörden zugegeben. Mehr als 50 Kundgebungsteilnehmer seien gestorben, als Polizisten mit scharfer Munition auf sie geschossen hätten, teilte das Oppositionsbündnis Rassemblement am Montagabend in Kinshasa mit. Es rief für Dienstag zu Massenprotesten gegen Präsident Joseph Kabila auf. Die Regierung hatte zuvor von 17 Toten gesprochen; unter ihnen seien drei Polizisten.