Genf (dpa) - Nach dem Angriff auf einen Hilfskonvoi in Syrien haben die humanitären Organisationen der UN alle Hilfsgütertransport in dem Land gestoppt. Vor einer Entscheidung über die Wiederaufnahme der Hilfe für Zehntausende Syrer müsse die Sicherheitslage der UN-Mitarbeiter geprüft werden, erklärte das UN-Büro für Nothilfekoordinierung in Genf. Sollte sich herausstellen, dass der Angriff gezielt erfolgte, wäre dies ein Kriegsverbrechen, erklärte OCHA-Chef Stephen O'Brien. Der Konvoi war laut UN-Angaben in dem Ort Orem al-Kubra südwestlich von Aleppo von Bomben getroffen worden.