Berlin (dpa) - Im unionsinternen Streit über eine Obergrenze für Flüchtlinge könnte sich eine Lösung abzeichnen. Hintergrund ist die die Aufweichung der von CSU-Chef Horst Seehofer genannten Zahl von 200 000 Menschen pro Jahr. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, sagte in Berlin, die von Seehofer geforderte Obergrenze werde nicht so verstanden, dass der Erste, der nach 200 000 Flüchtlingen ankomme, nicht mehr ins Land dürfe. Es gehe um eine "Richtgroße", eine "Orientierungsgröße". Ob es dabei eine Formulierung mit der Zahl 200 000 oder ohne diese Zahl gebe, werde man sehen.