Osnabrück (AFP) Das rot-grün regierte Niedersachsen verzichtet auf die Anwendung der Wohnsitzauflage für Flüchtlinge mit anerkanntem Asylanspruch. Einen entsprechenden Erlass verschickte das Landesinnenministerium am Dienstag an die Ausländerbehörden des Landes, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Mittwoch berichtete. Damit dürfen die Menschen ihren Wohnort nach Anerkennung des Asylantrags in Niedersachsen frei wählen - anders als in Baden-Württemberg oder Bayern.