Frankfurt/Main (SID) - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt will externen Geldgebern offenbar wieder den Einstieg ermöglichen. "Wir brauchen mehr Eigenkapital, um handlungsfähig und wettbewerbsfähig zu bleiben", sagte Finanzvorstand Oliver Frankenbach der Sport Bild. 

Sowohl die Anwendung des Genuss-Schein-Modells, bei dem die Einlagen je nach sportlichem Erfolg zurückbezahlt werden, als auch der Einstieg eines neuen Investors seien möglich. 

"Eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe weiterer Aktien an die bisherigen oder neue Gesellschafter ist kein Tabu-Thema", sagte Frankenbach. Dabei sollen rund zehn Millionen Euro in die Kasse fließen.

Erst letzte Saison war die Ausgabe von Genuss-Scheinen noch gestoppt worden, da sich der Klub in akuter Abstiegsgefahr befunden hatte. Bereits 2003 hatte die Eintracht 28,5 Prozent seiner Anteile an Banken und Gönner veräußert, um einer Pleite zu entgehen