Stockholm (dpa) - Den Alternativen Nobelpreis bekommen jedes Jahr Kämpfer für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden. Die Auszeichnung, die offiziell Right Livelihood Award ("Preis für die richtige Lebensführung") heißt, wird in kritischer Distanz zu den traditionellen Nobelpreisen seit 1980 vergeben.

Die Idee zu dem aus privaten Spenden finanzierten Preis hatte der deutsch-schwedische Publizist Jakob von Uexküll.

2016 teilen sich vier Preisträger die mit drei Millionen schwedischen Kronen (rund 313 000 Euro) dotierte Auszeichnung: die syrische Rettungsorganisation Weißhelme, die ägyptische Feministin Mozn Hassan, die russische Menschenrechtsaktivistin Swetlana Gannuschkina und die türkische Zeitung "Cumhuriyet".

125 Kandidaten aus 50 Ländern waren in diesem Jahr für den Preis nominiert. Mit den diesjährigen Preisträgern hat die Stiftung mit Sitz in Stockholm schon Menschen 166 Menschen und Organisationen aus 68 Ländern mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt.

Right Livelihood Awards