Charlotte (dpa) - Nach dem Tod eines Afroamerikaners in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ist es in der Stadt wieder zu gewaltsamen Protesten gekommen. Dabei wurde ein Demonstrant schwer verletzt. Am Abend gingen erneut hunderte Menschen auf die Straßen, nach kurzer Zeit eskalierte die Lage. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Demonstration aufzulösen. Dabei sei ein Demonstrant angeschossen worden, berichtet der "Charlotte Observer". In der vergangenen Nacht waren 16 Polizisten verletzt worden. Auslöser der Unruhen waren tödliche Schüsse der Polizei auf einen Bewaffneten.