Berlin (dpa) - Nach mehreren Übergriffen auf Asylbewerber gelten für die Bewachung von Flüchtlingsunterkünften in Zukunft strengere Vorschriften. Nach dem Gesetz, das der Bundestag am Abend verabschiedet hat, müssen die zuständigen Behörden künftig alle drei Jahre eine Zuverlässigkeitsprüfung durchführen, indem sie Auskünfte bei Polizei und Verfassungsschutz über das Wachpersonal einholen. Die Securityfirmen und ihre Führungskräfte müssen darüber hinaus einen sogenannten Sachkundenachweis erbringen.