Köln (dpa) - Nach der Verhaftung eines syrischen Kriegsflüchtlings in Köln wegen eines möglichen geplanten Sprengstoffanschlags übernimmt die Bundesanwaltschaft die weiteren Ermittlungen zunächst nicht. "Die bisherigen Erkenntnisse haben keinen Anfangsverdacht einer in unsere Zuständigkeit fallende Straftat ergeben", sagte ein Sprecher. Derzeit lägen keine ausreichenden Anhaltspunkte vor, dass der Tatverdächtige Mitglied oder Unterstützer einer terroristischen Vereinigung sei. Die Kölner Polizei geht davon aus, dass der 16 Jahre alte Flüchtling aus Syrien einen Sprengstoffanschlag plante.