Charlotte (dpa) - In der dritten Nacht mit Protesten in der US-Großstadt Charlotte ist um Mitternacht (Ortszeit) eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Auch nach Ablauf der Sperre waren Medienberichten zufolge noch zahlreiche Menschen auf den Straßen unterwegs. Die Demonstrationen seien weitgehend friedlich verlaufen. Erneut hatten sich Hunderte Menschen versammelt, um gegen den Tod eines 43 Jahre alten Afroamerikaners zu protestieren. Er war am Dienstag von einem ebenfalls schwarzafrikanischen Polizisten erschossen worden.