Göttingen (AFP) Im Streit um die Zukunft des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, kommissarisch zum Vorsitzenden bestimmt worden. Schneiderhan übernimmt in seiner Funktion als Stellvertreter bis auf weiteres die Aufgaben des Präsidenten, teilte der Verband am Freitag in Göttingen mit. Der bisherige Präsident Markus Meckel war am Donnerstag von seinem Amt zurückgetreten, weil er in den Gremien "keinen Rückhalt mehr" gefunden habe.