Berlin (dpa) - Die Bundeswehr hat nach "Spiegel"-Informationen erstmals eine offensive Cyber-Operation durchgeführt. Bereits im Herbst 2015 habe sich die Einheit Computernetzwerkoperationen in die internen Netze eines afghanischen Mobilfunkbetreibers gehackt, um Informationen über den Entführungsfall einer deutschen Entwicklungshelferin in dem Land zu erlangen. Dies sei das erste Mal gewesen, dass die CNO-Einheit offensiv aktiv wurde. Das Verteidigungsministerium wollte keinen Kommentar dazu abgeben.