Wiesbaden (AFP) Die Jugendämter in Deutschland haben im vergangenen Jahr 4,2 Prozent mehr Verfahren zur Überprüfung einer möglichen Kindeswohlgefährdung eingeleitet als 2014. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, lag die Zahl damit bei rund 129.000. Von diesen Fällen werteten die Jugendämter 20.800 eindeutig als Kindeswohlgefährdung, was im Vorjahresvergleich einen Anstieg um 11,7 Prozent bedeutet.