München (AFP) Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen haben einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen zwei Jahren Ermittlungsverfahren gegen 57 Banken aus der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Luxemburg eingeleitet. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtete, wird den Banken Beihilfe zur Steuerhinterziehung zur Last gelegt. Auf die Spur gekommen waren die Fahnder den Finanzinstituten demnach durch die Auswertung von Selbstanzeigen deutscher Bürger, die den Behörden Schwarzgeldkonten im Ausland meldeten.