Essen (dpa) - Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub sieht bei der bevorstehenden Zerschlagung der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann bis zu 8000 Stellen gefährdet. Von den 105 Supermärkten in NRW etwa räumte er im Gespräch mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" nur einem Bruchteil Zukunftschancen ein. Er wäre froh, wenn man für 30 bis 40 Filialen Betreiber fände. Der Tengelmann-Chef bekräftigte zugleich, er sei "bis zur letzten Minute offen für eine Lösung, die Kaiser’s Tengelmann als Ganzes erhält". Das "Zeitfenster" schließe sich erst, wenn die erste Filiale verkauft sei.