Warschau (AFP) Mehr als sechs Jahre nach dem tödlichen Absturz einer Tupolew-154 mit dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und 95 weiteren Insassen an Bord soll die Unglücksursache erneut untersucht werden. Kaczynskis Zwillingsbruder Jaroslaw, Chef der Regierungspartei PiS, gab am Samstag sein Einverständnis für die Exhumierung des Leichnams. Jaroslaw Kaczynski ist mit zahlreichen Landsleuten der Ansicht, der Absturz der Präsidentenmaschine bei Smolensk in Russland sei auf einen Anschlag zurückzuführen.