Podgorica (dpa) - In Montenegro hat eine für den künftigen Kurs der kleinen Adriarepublik womöglich richtungsweisende Parlamentswahl stattgefunden. Dem langjährigen Regierungschef Milo Djukanovic droht der Machtverlust, weil sich die zuvor zersplitterte Opposition in zwei Wahlbündnissen gegen seine regierenden Sozialisten zusammengeschlossen hatte. Auch Djukanovics langjähriger sozialdemokratischer Juniorpartner SDP war ins Lager der Opposition gewechselt. Mit ersten Zahlen wird mehrere Stunden nach Schließung der Wahllokale um 20.00 Uhr gerechnet.