Paris (SID) - Die Niederlage beim Pariser Starensemble abhaken, die Pflichtaufgabe gegen den polnischen Vizemeister lösen: Den Handballern der SG Flensburg-Handewitt bleibt nach der 22:27-Pleite bei Paris St. Germain am Sonntag keine Zeit zum Hadern. Bereits am Mittwoch ist das Team von Trainer Ljubomir Vranjes erneut in der Champions League gegen Wisla Plock (18.30 Uhr/Sky) gefordert - und ein Sieg ist nach bislang zwei Niederlagen und einem Unentschieden aus vier Spielen Pflicht.

Vor dem 5. Spieltag der Gruppe A belegt die SG als Sechster exakt den Platz, der gerade noch zur Qualifikation für das Achtelfinale reichen würden. Gegen Plock, das am Sonntag mit 24:33 in Silkeborg verlor, will der Bundesliga-Spitzenreiter nun den ersten Heimsieg einfahren, muss sich aber vor allem im Angriff steigern. 

"Während ich mit der Defensivleistung voll einverstanden war, sind uns vorne zu viele Fehlwürfe und technische Fehler unterlaufen", sagte Vranjes, dem nur eine Übungseinheit zur Vorbereitung auf das kommende Duell blieb. SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke ergänzte: "Wir hatten zwei Phasen, in denen es nicht ganz so gut lief. Die darf man sich gegen ein Top-Team wie Paris nicht erlauben."

Vor allem die schwache Chancenverwertung machte den Flensburgern in Paris zu schaffen, zudem entschieden Thierry Omeyer und Gorazd Skof das Duell der Torhüter gegen Mattias Andersson und Kevin Möller klar zu ihren Gunsten.