Luxemburg (dpa) - Kurz vor dem EU-Gipfel gibt es in der EU neuen Streit über den Umgang mit Russland. Vor dem Hintergrund des Syrien-Konflikts sprachen sich Frankreich und Großbritannien klar dafür aus, den Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu erhöhen und dabei alle Optionen zu prüfen. Länder wie Österreich und Luxemburg gaben dagegen zu verstehen, dass sie Strafmaßnahmen für wenig hilfreich halten. Aus der Bundesregierung kamen unterschiedliche Botschaften. Während Kanzlerin Angela Merkel ihre Offenheit für Diskussionen über Sanktionen signalisierte, zeigte sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier skeptisch.