Istanbul (dpa) - Wegen Hinweisen auf einen geplanten Terroranschlag haben die Behörden in der türkischen Hauptstadt Ankara alle Demonstrationen und sonstigen öffentlichen Versammlungen verboten. Der Gouverneur der Provinz Ankara teilte mit, das Verbot gelte bis Ende November für die gesamte Provinz und umfasse auch öffentliche Aufführungen. Grundlage seien Geheimdienstinformationen, wonach eine nicht näher genannte Terrororganisation Anschläge auf Menschenansammlungen vorbereite. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte nach dem Putschversuch im Juli den Ausnahmezustand verhängt. Dieser wird um weitere 90 Tage verlängert.